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	<description>Growing older is mandatory. Growing up is optional. Laughing at yourself is therapeutic.</description>
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		<title>Testosteron erhöht Muskelkraft aber auch Herz-Kreislaufrisiko</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonersatztherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen ältere Männer das Sexualhormon Testosteron ein, stärkt dies nicht nur die Muskeln, sondern birgt auch Gefahren für Herz und Kreislauf – bis hin zum Herzinfarkt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hin. Die sogenannte TOM-Studie (Testosterone in Older Men with Mobility Limitations) wurde wegen dieser alarmierenden Ergebnisse abgebrochen. Die DGIM betont [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen ältere Männer das Sexualhormon Testosteron ein, stärkt dies nicht nur die Muskeln, sondern birgt auch Gefahren für Herz und Kreislauf – bis hin zum Herzinfarkt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hin. Die sogenannte TOM-Studie (Testosterone in Older Men with Mobility Limitations) wurde wegen dieser alarmierenden Ergebnisse abgebrochen. Die DGIM betont deshalb, eine Testosteronbehandlung nur dann einzusetzen, wenn sie für Patienten unerlässlich ist. Insbesondere bei Männern mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko müssten Ärzte dies zuvor gründlich prüfen.<span id="more-437"></span>Männer verlieren mit dem Alter an körperlicher Kraft und Beweglichkeit. Zeitgleich sinken auch ihre Testosteronwerte. Die Behandlung gesunder älterer Männer mit Testosteron steigert die Masse ihrer Muskeln und stärkt sie. „Auch Patienten mit Hypogonadismus, deren Keimdrüsen also zu wenig Testosteron produzieren, kann eine künstliche Testosteronzufuhr helfen – jungen und älteren“, sagen der DGIM-Vorsitzende Professor Dr. med. Hendrik Lehnert und Dr. med. Alexander Iwen, von der 1. Medizinischen Klinik, Universitätsklinik Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.</p>
<p>In welchem Maße eine solche Therapie eine eingeschränkte Mobilität aufhebt, sollte die kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentlichte TOM-Studie zeigen. Forscher in Boston untersuchten dafür 209 Männer über 65 Jahre mit leicht verringerten Testosteronwerten. Die Probanden waren nicht in der Lage, weiter als zwei Häuserblocks zu gehen oder zehn Treppenstufen zu steigen. Zudem waren viele von ihnen bereits erkrankt: Mehr als 80 Prozent litten an Bluthochdruck, rund die Hälfte waren extrem übergewichtig und ebenfalls gut die Hälfte litt unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ärzte gaben den Teilnehmern entweder ein Testosterongel oder aber als Kontrolle ein Gel ohne Wirkstoffe. Beides sollten sie über einen Zeitraum von sechs Monaten täglich auftragen.</p>
<p>Die mit Testosteron behandelten Teilnehmer zeigten nach zwölf Wochen eine höhere Bein- und Armkraft als die mit dem Placebo therapierten Männer. Bevor jedoch alle Männer in die Auswertung eingeschlossen werden konnten, brachen die Forscher die Studie ab. Denn bei 23 der mit Testosteron behandelten 106 Männer traten krankhafte Herz-Kreislauf-Ereignisse auf: Kreislaufkollaps, Wassereinlagerungen, Herzrhythmusstörungen, akute Durchblutungsstörungen am Herzen und ein Schlaganfall. Ein Teilnehmer starb an einem Herzinfarkt. In der 103 Personen zählenden Kontrollgruppe erkrankten dagegen nur fünf Männer.</p>
<p>Eine andere aktuelle Metaanalyse dieser Art ergab kein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko einer Testosterontherapie. Deshalb seien weitere Studien notwendig, um auch ältere Patienten mit Hypogonadismus zu berücksichtigen. Denn damit einher gehen unter anderem Blutarmut, verminderte Libido, Knochenschwund und Depression. Bei sehr ausgeprägtem Testosteronmangel erhöht eine Therapie mit dem Sexualhormon mitunter erheblich die Lebensqualität. „Die TOM-Studie muss zu noch größerer Wachsamkeit führen, insbesondere wenn bei Patienten ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko vorliegt“, betont Hormonexperte Lehnert. Sie sollte jedoch nicht zur Folge haben, so der DGIM-Vorsitzende, dass Ärzte Patienten eine Testosterontherapie vorenthalten, wenn sie diese dringend benötigen.</p>
<p>Source:<br />
Basaria, S., et al., Adverse events associated with testosterone administration. N Engl J Med. 363(2): p. 109-22.<br />
Fernandez-Balsells, M.M., et al., Clinical review 1: Adverse effects of testosterone therapy in adult men: a systematic review and meta-analysis. J Clin Endocrinol Metab. 95(6): p. 2560-75.</p>
<p>Quelle: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.</p>
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		<title>Memantin bei Alzheimer-Demenz: Verlässliche Analysen erforderlich</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>

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		<description><![CDATA[IQWiG ergänzt Nutzenbewertung auf Basis bisher unveröffentlichter Studien Im September 2009 war das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu der Schlussfolgerung gekommen, dass für Memantin bei Alzheimer-Demenz ein Nutzen nicht belegt ist. Eine jetzt vorgelegte Auswertung zweier bislang unveröffentlichter Studien und neue Analysen der Firma Merz ändern nichts an diesem Fazit. Allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IQWiG ergänzt Nutzenbewertung auf Basis bisher unveröffentlichter Studien</strong></p>
<p>Im September 2009 war das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu der Schlussfolgerung gekommen, dass für Memantin bei Alzheimer-Demenz ein Nutzen nicht belegt ist. Eine jetzt vorgelegte Auswertung zweier bislang unveröffentlichter Studien und neue Analysen der Firma Merz ändern nichts an diesem Fazit. Allerdings beschreibt das Institut die Schwachstellen der jetzt vorgelegten Analysen und legt dar, wie die Auswertungen konkret aussehen müssten, um für einen Nutzenbeleg herangezogen werden zu können.</p>
<p>Merz liefert G-BA zusätzliche Daten und Analysen</p>
<p>Die Einsicht kam spät, aber sie kam. Schon seit 2006 hatte das IQWiG das Darmstädter Pharmaunternehmen Merz wiederholt gebeten, unveröffentlichte Daten aus zwei Memantin-Studien zur Verfügung zu stellen. Zwar hatte Merz zumindest für eine Studie mehrfach angekündigt, dem nachzukommen, die beiden gewünschten Studienberichte jedoch nie geliefert. Das IQWiG hatte deshalb den Abschlussbericht ohne diese Studien im Juli 2009 fertig gestellt. Anfang 2010 übermittelte das Unternehmen die Ergebnisse der beiden Memantin-Studien dann allerdings an den Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA). Gleichzeitig hatte Merz dem G-BA selbst berechnete und ebenfalls zuvor nicht veröffentlichte Zusatzanalysen aus einer größeren Anzahl von Studien vorgelegt.</p>
<p>Das IQWiG hat diese neuen Daten in einem Arbeitspapier bewertet und seine Schlussfolgerungen am 2. August 2010 veröffentlicht. „So wie die Zusatzanalysen bislang von Merz vorgelegt wurden, sind sie nicht zu verwenden“, sagt Thomas Kaiser, Leiter des Ressorts Arzneimittelbewertung im IQWiG: „Allerdings scheint es möglich, dass sich ein Nutzen von Memantin im Bereich Kognition zeigen lässt, wenn man die Daten in angemessener Weise analysiert.“</p>
<p>Für das Arbeitspapier wurden die Auswertungen des Abschlussberichts unter Einschluss der zusätzlichen Studien wiederholt. An beiden Studien hatten Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz teilgenommen. Diese Daten änderten jedoch nichts an den Schlussfolgerungen des 2009 veröffentlichten Abschlussberichts, dass ein Nutzen nicht belegt ist.</p>
<p>Responderanalysen im Prinzip gut geeignet</p>
<p>Weiterhin kritisch bewertet das Institut die von Merz vorgelegten Zusatzanalysen. Dabei handelt es sich um sogenannte Responderanalysen. Bei dieser Art der Auswertung wird gezählt, bei wie vielen Patientinnen und Patienten sich der Gesundheitszustand nach einer Therapie spürbar verbessert (Responder, engl. der Antwortende). Dazu legt man fest, wie groß der Unterschied bei einem Patienten ausfallen muss, um als Verbesserung gewertet zu werden. Dann werden sowohl in der Plazebo-Gruppe als auch in der Memantin-Gruppe alle Patienten gewertet, die mindestens diese Verbesserung erreichen. Nach den Analysen von Merz gab es nach Einnahme von Memantin statistisch signifikant mehr Patienten mit Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit als nach Einnahme eines Plazebos.</p>
<p>„Solche Analysen sind im Prinzip für eine Nutzenbewertung gut geeignet“, sagt Thomas Kaiser. Allerdings lassen die konkreten Berechnungen aus den Unterlagen, die Merz vorgelegt hat, noch wesentliche Fragen offen. Zum einen wurde beispielsweise erneut nur ein Teil der relevanten Studien bei den Analysen berücksichtigt, zum anderen wurden bei den Analysen nicht die allgemeinen Standards statistischer Auswertungen beachtet.</p>
<p>Das Arbeitspapier enthält jetzt Angaben, wie eine adäquate Berechnung aussehen sollte. „Sollten uns neue und dann hoffentlich nachvollziehbare Daten vorgelegt werden, prüfen wir unsere Schlussfolgerung erneut“, sagt Thomas Kaiser.</p>
<p>Kontakt: Tel. 0221-35685-0, info@iqwig.de</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a title="Memantine" href="http://www.iqwig.de/a05-19c-memantin-bei-alzheimer-demenz.986.html?tid=1138&amp;phlex_override_command=element&amp;random=60813e" target="_blank">http://www.iqwig.de/a05-19c-memantin-bei-alzheimer-demenz.986.html?tid=1138&amp;&#8230; &#8211; zum Arbeitspapier</a><br />
<a title="Memantine" href="http://www.iqwig.de/nutzen-von-memantin-bei-alzheimer-demenz-ist.949.html - zu den Ergebnissen des IQWiG-Abschlussberichts" target="_blank">http://www.iqwig.de/nutzen-von-memantin-bei-alzheimer-demenz-ist.949.html &#8211; zu den Ergebnissen des IQWiG-Abschlussberichts</a></p>
<p>Quelle: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</p>
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		<title>Bret Easton Ellis</title>
		<link>http://www.altern.de/2010/07/31/bret-easton-ellis/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 17:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT: Wie fühlt sich das Älterwerden an? Ellis: Es ist, als sorgte man sich über das Wetter. Ein simpler Fakt des Lebens, und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst, trotzdem geht jeder anders damit um. Du akzeptierst es auf bestimmten Ebenen, in anderen Bereichen wehrst du dich, färbst vielleicht deine Haare oder bist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ZEIT: </strong>Wie fühlt sich das Älterwerden an?</p>
<p><strong>Ellis: </strong>Es ist, als sorgte man sich über das Wetter. Ein simpler Fakt des Lebens, und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst, trotzdem geht jeder anders damit um. Du akzeptierst es auf bestimmten Ebenen, in anderen Bereichen wehrst du dich, färbst vielleicht deine Haare oder bist mit einem jüngeren Freund zusammen, um dich jung zu halten.</p>
<p>Quelle: DIE ZEIT  No 31, 29. Juli 2010, Seite  45</p>
<p>Bret Easton Ellis ist der Autor von Romanen wie z.B. &#8220;Unter Null&#8221; und &#8220;American Psycho&#8221;</p>
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		<title>Miteinander älter werden</title>
		<link>http://www.altern.de/2010/07/29/miteinander-alter-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander]]></category>

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		<description><![CDATA[verlangt einem Einiges ab. Es braucht Respekt davor, dass der Partner, die Partnerin Falten und graue Haare bekommt, nicht mehr so elastisch und straff ist, sich auch körperlich wandelt. Man braucht die Fähigkeit, liebevoll mit sich und dem anderen umzugehen, wenn es zwickt und zwackt, schlimmer: wenn echtes Leiden einen brutal am Wickel hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>verlangt einem Einiges ab. Es braucht Respekt davor, dass der Partner, die Partnerin Falten und graue Haare bekommt, nicht mehr so elastisch und straff ist, sich auch körperlich wandelt. Man braucht die Fähigkeit, liebevoll mit sich und dem anderen umzugehen, wenn es zwickt und zwackt, schlimmer: wenn echtes Leiden einen brutal am Wickel hat und gemeinsame Träume sich im Kampf ums Überleben verlieren.</p>
<p>Und es braucht Freiheit &#8211; damit der eine auch ohne den anderen etwas unternimmt und die zwei sich nicht immer mehr ­abwechselnd &#8220;betreuen&#8221;. Es braucht Geduld, weil man selbst und der Partner erst allmählich erleben, erfahren muss, dass alles im Leben seine Zeit und damit, wie die Jugend auch, ein Ende hat. Das ist gar nicht so leicht zu begreifen, schwer, sich selber und dem anderen zuzugestehen.</p>
<p>Aber solche Mühe lohnt sich! Denn was ist schöner als zärtliche Vertrautheit, bei der nichts schamhaft verborgen werden muss? Eine Vertrautheit, die Wunden und Narben, Glatzen, kleine Bäuche oder schwaches Bindegewebe mit einschließt &#8211; weil man erkennt, dass das alles zu dem wunderbarsten Menschen gehört, dem man je begegnet ist.</p>
<p>Was meinen Sie dazu?</p>
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		<title>Gerontologie: Neues Kompetenzzentrum zur Altersforschung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 23:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung und Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Altersforschung bekommt an der Hochschule Niederrhein einen noch höheren Stellenwert. Dafür wurde jetzt der Forschungsschwerpunkt „Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn“ zum Kompetenzzentrum „Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung – REAL“ aufgewertet. Fünf Professoren aus unterschiedlichen Fachbereichen forschen hier unter der Leitung von Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Prof. Dr. Christian Loffing zum Thema Alter. „Die Frage, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altersforschung bekommt an der Hochschule Niederrhein einen noch höheren Stellenwert. Dafür wurde jetzt der Forschungsschwerpunkt „Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn“ zum Kompetenzzentrum „Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung – REAL“ aufgewertet. Fünf Professoren aus unterschiedlichen Fachbereichen forschen hier unter der Leitung von Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Prof. Dr. Christian Loffing zum Thema Alter.<span id="more-261"></span></p>
<p>„Die Frage, welche Rolle ältere Menschen künftig in unserer Gesellschaft spielen, ist noch offen“, sagt Engelbert Kerkhoff, der im nächsten Jahr in den Ruhestand geht und die Leitung des neu gegründeten Kompetenzzentrums an Christian Loffing übergibt. „Ebenso die Frage, welche Ressourcen unsere Gesellschaft den Älteren zur Verfügung stellen kann.“ Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, die dahin führt, dass im Jahr 2020 rund 30 Prozent aller Deutschen über 60 Jahre alt sein werden (heute: 24 Prozent), gewinnt dieses Thema an Brisanz.</p>
<p>Das Thema Altersforschung spielt im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein traditionell eine wichtige Rolle. Schon 1993 gründete Kerkhoff den Forschungsschwerpunkt „Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn“. Weil man an der Richard-Wagner-Straße in Mönchengladbach schon damals nicht nur über ältere Menschen forschen und lehren wollte, sondern auch mit ihnen, entstand das Gasthörerprogramm FAUST, das bundesweit mittlerweile zu den größten und vielfältigsten Studienangeboten für Senioren an einer Fachhochschule gehört.</p>
<p>„Wir dürfen beim Thema Altersforschung nicht abwarten, was auf uns zukommt, sondern müssen aktiv den Prozess des demografischen Wandels begleiten“, sagt Prof. Dr. Christian Loffing, der ab März 2011 das Kompetenzzentrum „Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung“ alleine führen wird. Loffing forscht unter anderem zum Thema psychosoziale Probleme und die Bewältigungsstrategien pflegender Angehöriger. Er weiß, dass die alternde Gesellschaft nicht nur völlig neue Berufsbilder mit sich bringt, sondern auch gute Chancen für seine Studenten später auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p>Ergebnisse der interdisziplinären angewandten Forschung des bisherigen Forschungsschwerpunkts sind Studien zum Ernährungs- oder Kaufverhalten der älteren Menschen, zu ihrer Mobilität, ihrem sozialen Engagement, aber auch die Herstellung von Kleidung für pflegebedürftige Menschen. „Wir implementieren Praxismodelle, die für Städte oder Institutionen interessant sind, die sich mit dem Thema auseinandersetzen“, erklärt Loffing. Als besonders fruchtbar erweist sich dabei die Interdisziplinarität des Forschungsansatzes.</p>
<p>Die Geschäftsführung des neuen Kompetenzzentrums liegt bei Diplom-Gerontologin Sigrid Verleysdonk-Simons. Mitglieder sind die Professoren Dr. Peter Schäfer (Sozialwesen), Dr. Max Kreuzer (Sozialwesen), Nicolas Beucker (Design), Dr. Doris Kortus-Schultes (Wirtschaftswissenschaften) und Ute Detering (Textil- und Bekleidungstechnik).</p>
<p>Weitere Informationen erteilt Sigrid Verleysdonk-Simons, Geschäftsführung des Kompetenzzentrums Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung – REAL der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02161 186 5661; Email: sigrid.verleysdonk-simons &#8211; hs-niederrhein.de</p>
<p>Quelle: Hochschule Niederrhein &#8211; University of Applied Sciences</p>
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		<title>Leonhard Cohen in Salzburg</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stars]]></category>

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		<description><![CDATA[sprintet &#8211; mit seinen 75 Jahren &#8211; immer noch wie ein Junger auf die Bühne. So wie er es auch 2008 in London tat, wo er von seinem 102-jährigen Lehrer erzählte, der sich wohl dafür entschuldigte, dass er immer noch lebte. LC kokettiert ganz bescheiden, dass er eigentlich bereits ähnlich empfindet. Und doch brachte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sprintet &#8211; mit seinen 75 Jahren &#8211; immer noch wie ein Junger auf die Bühne. So wie er es auch 2008 in London tat, wo er von seinem 102-jährigen Lehrer erzählte, der sich wohl dafür entschuldigte, dass er immer noch lebte. LC kokettiert ganz bescheiden, dass er eigentlich bereits ähnlich empfindet.</p>
<p>Und doch brachte er in Salzburg einen neuen Song:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Zv6aZ945StQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Zv6aZ945StQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;Vital in Deutschland&#8221;: Neue Initiative für Ältere gestartet</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort steht die Internetseite &#8220;Vital in Deutschland&#8221; zur Verfügung. Interessenten finden hier schnell und unkompliziert seniorenspezifische Angebote ihrer Kommune in den Bereichen Bildung, Bürgerservice, Ehrenamt, Freizeit, Kultur, Reisen und Sport. Der Fokus der neuen Website liegt auf der Aufbereitung von lokalen Angeboten und deren Bereitstellung im Internet. Durch das Angebot erschließen sich älteren Menschen neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort steht die Internetseite &#8220;Vital in Deutschland&#8221; zur Verfügung. Interessenten finden hier schnell und unkompliziert seniorenspezifische Angebote ihrer Kommune in den Bereichen Bildung, Bürgerservice, Ehrenamt, Freizeit, Kultur, Reisen und Sport.<span id="more-308"></span><br />
Der Fokus der neuen Website liegt auf der Aufbereitung von lokalen  Angeboten und deren Bereitstellung im Internet. Durch das Angebot erschließen sich älteren Menschen neue Möglichkeiten für Aktivitäten und Mitwirkung.</p>
<p>Ziel der Initiative &#8220;Vital in Deutschland&#8221; ist es, spezielle Angebote für ältere Menschen in ihrer Kommune zusammenzustellen, so dass diese online recherchiert werden können. Vom Taxigutschein beim Theaterbesuch über das Programm des lokalen Senioren-Computerclubs bis hin zu den Seniorenangeboten von Vereinen vor Ort: Alles, was das Leben für ältere Menschen in den Kommunen attraktiver und abwechslungsreicher macht, können Seniorinnen und Senioren auf einen Klick abrufen.</p>
<p>&#8220;Vital in Deutschland&#8221; ist eine gemeinnützige Initiative der Deutschen Post AG. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.</p>
<p>www.vitalindeutschland.de</p>
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		<title>Wir sind alle keine zwanzig mehr &#8230;</title>
		<link>http://www.altern.de/2010/06/29/wir-sind-alle-keine-zwanzig-mehr/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen attackieren gerne mal den Partner, weil er nicht mehr so fit ist, und vergessen, dass sie auch keine zwanzig mehr sind. Männer werden manchmal wehmütig. &#8220;Ich bin auch nicht mehr der, der ich einmal war&#8221;, sagen sie und möchten das Gegenteil hören. Aber es stimmt ja: Mit Ende vierzig, Anfang fünfzig ist man nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen attackieren gerne mal den Partner, weil er nicht mehr so fit ist, und vergessen, dass sie auch keine zwanzig mehr sind. </p>
<p>Männer werden manchmal wehmütig. &#8220;Ich bin auch nicht mehr der, der ich einmal war&#8221;, sagen sie und möchten das Gegenteil hören. Aber es stimmt ja: Mit Ende vierzig, Anfang fünfzig ist man nicht mehr der junge Spund, der sich topfit ins Leben gestürzt hat. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verändertes Zusammenspiel von Umwelt und Genom führt zum Verlust von Lernvermögen im Alter</title>
		<link>http://www.altern.de/2010/05/19/verandertes-zusammenspiel-von-umwelt-und-genom-fuhrt-zum-verlust-von-lernvermogen-im-alter/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 06:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung und Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Geistig fit im hohen Alter, das ist ein besonderes Geschenk des Lebens. Die meisten Menschen müssen sich mit zunehmendem Alter mit Einschränkungen ihres Lernvermögens arrangieren. Alter ist auch der wichtigste Risikofaktor für Alzheimer. Dabei ist in den wenigsten Fällen eine vererbte Form von Alzheimer der Grund dafür, sondern die &#8220;erworbene&#8221; Variante. Eine ursächliche Behandlung gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geistig fit im hohen Alter, das ist ein besonderes Geschenk des Lebens. Die meisten Menschen müssen sich mit zunehmendem Alter mit Einschränkungen ihres Lernvermögens arrangieren. Alter ist auch der wichtigste Risikofaktor für Alzheimer. Dabei ist in den wenigsten Fällen eine vererbte Form von Alzheimer der Grund dafür, sondern die &#8220;erworbene&#8221; Variante. Eine ursächliche Behandlung gibt es für beide Formen bislang nicht. Göttinger Neurowissenschaftler vom European Neuroscience Institut (ENI-G) zeigen jetzt neue Wege für eine mögliche Behandlung auf.<span id="more-396"></span></p>
<p>In ihrer neuesten Studie beschreibt das Forscherteam unter der Leitung von Dr. André Fischer erstmals, dass eine veränderte Umwelt-Genom-Interaktion zum Verlust von Lernvermögen im Alter führt, und sie klären den Mechanismus auf. Gefunden haben die Forscher eine Art Schalter für das &#8220;Lernen können&#8221;. Dieser ist schon zu Beginn der zweiten Lebenshälfte &#8220;dereguliert&#8221; und damit quasi auf &#8220;Aus&#8221; gestellt. Das Forscherteam ist davon überzeugt, damit einen Ansatzpunkt für eine in der Zukunft mögliche &#8220;Pille gegen Altersdemenz&#8221; gefunden zu haben. Die Forschungsergebnisse der ENI-G-Forscher wurden am 7. Mai 2010 in dem international renommierten Wissenschaftsmagazin SCIENCE veröffentlicht.</p>
<p>Erst ein moderner Forschungsansatz hat den Göttinger ENI-Forschern zu den jüngsten Erkenntnissen verholfen. Dieser berücksichtigt Erkenntnisse der so genannten &#8220;Epigenetik&#8221;. Danach beeinflussen vor allem Faktoren der Umwelt, ob und welche Gene des verfügbaren Erbguts &#8220;reguliert&#8221;, das heißt ein- oder aus-, runter- oder hochgeschaltet, werden. Die vermittelnden Schaltstellen für diese &#8220;Umwelt-Genom-Interaktion&#8221; liegen nicht in den Genen oder der Erbsubstanz selbst, sondern in der dreidimensionalen Verpackungsstruktur der Gene.</p>
<p>Vermittelt wird die molekulare Interaktion zwischen Umwelt und Genom (der Erbsubstanz) von &#8220;Histonen&#8221; oder &#8220;Histonproteinen&#8221;. Impulse aus der Umwelt bewirken an diesen Proteinen je nach Impuls unterschiedliche molekulare Veränderungen, so genannte &#8220;Modifikationen&#8221;. Ein solcher wichtiger epigenetischer Mechanismus ist die &#8220;Histonacetylierung&#8221;, wobei Acetyl-gruppen an bestimmte Stellen der Histone, angehängt werden. Genau diese &#8220;Histonacetylierung&#8221; spielt in den aktuellen Forschungsergebnissen der Göttinger Neurowissenschaftler eine zentrale Rolle.</p>
<p>&#8220;Probanden&#8221; der Studie waren Mäuse im Alter von 3 und 16 Monaten. Die Mäuse beider Altersstufen absolvierten die selben Tests zur Untersuchung von Gedächtnis und Lernfähigkeiten. Das besondere Interesse der Forscher galt dabei den Test-Ergebnissen der 16 Monate alten Mäusen. Sie sind das &#8220;Mausmodell&#8221; für den alternden Menschen im Alter um die 55 Jahre. Insgesamt zeigten die Tests: Alternde Mäuse zeigen in Gedächtnistests erste Anzeichen für einen Verlust von Lernfähigkeit.</p>
<p>In weiteren Untersuchungen konnten die Forscher zeigen, dass der Verlust von Lernfähigkeit bei alternden Mäusen gekoppelt ist mit einem nahezu kompletten Ausfall aller Gene, die beim Prozess &#8220;Lernen&#8221; eine Rolle spielen. Untersucht wurde hierbei eine bestimmte Hirnregion, der Hippokampus. Dieser ist bei Nagern wie beim Mensch wesentlich für das Lernvermögen. Zudem ist der Hippokampus die Hirnregion, die bei der Alzheimerdemenz als erste geschädigt wird. Während junge Mäuse während des Lernens über 1.500 hippokampale Gene angeschaltet hatten, lag die Zahl bei den alternden Mäusen von 16 Monaten bei nahezu &#8220;Null&#8221;.</p>
<p>Was schaltet die Gene für &#8220;Lernen-können&#8221; im Alter komplett ab? &#8220;Solexa&#8221;, ein neues Verfahren zur schnellen Sequenzierung ganzer Genome lieferte die Antwort. &#8220;Erstmals haben wir bewährte verhaltensbiologische Untersuchungstestverfahren zum Lernen mit modernen Verfahren der Genom-Sequenzierung kombiniert&#8221;, sagt Dr. André Fischer. Mit Hilfe dieses Verfahrens gelang den Forschern nun der Blick auf Veränderungen an den Histonen und mögliche Unterschiede bei jungen und alternden Mäusen. Hier fanden sie den &#8220;Schalter&#8221;, der die Lern-Gene in der alternden Maus abschaltet: &#8220;H4K12&#8243;, das Histon 4, das normalerweise über eine Acetylierung an Position 12 verfügt, ist dereguliert. &#8220;Diese eine Veränderung hat bewirkt, dass keine Lern-Gene mehr aktiviert werden können. Unsere Forschungsergebnisse zeigen erstmals, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen epigenetischen Mechanismen und dem Verlust an Lernfähigkeit im Alter gibt&#8221;, sagt Dr. André Fischer.</p>
<p>Die neuen Erkenntnisse eröffnen einen Weg für Behandlungsmöglichkeiten: &#8220;Wenn wir einen solchen Schalter wie H4K12 kennen, können wir uns gezielt auf die Suche nach Substanzen machen, um ihn wieder anzuschalten”, sagt Dr. Fischer. In früheren Studien haben die ENI-Forscher dafür bereits Erkenntnisse gewonnen. Danach lässt sich die Histonacytelierung auf künstliche Weise durch die Gabe von so genannten HDAC-Inhibitoren erreichen. Ein solche Substanz, die Suberolylanilid Hydroxamid Säure (SAHA), wird bereits in ähnlicher Funktion zur Behandlung bestimmter Krebsformen an Menschen eingesetzt.</p>
<p>Die neuen Erkenntnisse der Göttinger Neurowissenschaftler könnten vor allem bedeutsam werden für die Entwicklung von medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten, die auf die molekularen Ursachen von neuronalen und neurodegenerativen Erkrankungen des Alters zielen. Viele Arbeiten weltweit haben bestätigt, dass die Modifizierung von Histonacetylierung, z.B. durch HDAC-Inhibitoren, eine gute Strategie zur Behandlung von Altersdemenz oder Alzheimer darstellt. &#8220;Um den Schritt in die Klinik zu tun und Menschen zu behandeln, fehlen uns noch spezifische, sehr gezielt einsetzbare Wirkstoffe. Die derzeitigen HDAC-Inhibitoren sind unspezifisch und wirken nur grob in die richtige Richtung. Sie sind aber nicht geeignet, um die Acetylierung an nur einer bestimmten Position zu erreichen&#8221;, sagt Dr. Fischer.</p>
<p>&#8220;Krankheiten wie Alzheimer sind in der Regel multifaktoriell. Das heißt: in der Regel tragen eine ganze Reihe von genetischen und umweltbedingten Risikofaktoren, wie z.B. das Alter, zur Krankheit bei. Alle Risikofaktoren auszuschalten ist schwierig&#8221;, sagt Dr. André Fischer: &#8220;Wir gehen davon aus, dass verschiedenste Risikofaktoren zur ähnlichen Veränderungen der Histoneacetylierung führen. Wir nennen das eine &#8220;epigenetische Signatur&#8221;. Diese kann als so etwas wie das Nadelöhr von dementiellen Erkrankungen angesehen werden. Eine solche epigenetische Signatur stellt demnach ein sehr gutes Ziel für eine Behandlung dar. Unsere neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass eine veränderte H4K12-acetylierung die epigenetische Signatur des alternden Hippokampus ist.&#8221;</p>
<p>Altered Histone Acetylation Is Associated with Age-Dependent Memory Impairment in Mice<br />
Peleg, Sananbenesi, Zovoilis et al., SCIENCE, May 7th, 2010</p>
<p>http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/328/5979/753</p>
<p>Quelle: Universitätsmedizin Göttingen &#8211; Georg-August-Universität</p>
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		<title>Filmfestspiele in Cannes &#8211; Altern als grosses Thema</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 18:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Altern und die Einsamkeit sind die beherrschendem Themen beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Der britische Regisseur Mike Leigh stellte mit «Another Year» seine Version des Älterwerdens vor: Gerry und Tom sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Aus dem Prickeln der Anfangszeit ist ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und des Vertrauens geworden, mit dem sie gemeinsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altern und die Einsamkeit sind die beherrschendem Themen beim diesjährigen Filmfestival in Cannes. Der britische Regisseur Mike Leigh stellte mit «Another Year» seine Version des Älterwerdens vor: Gerry und Tom sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Aus dem Prickeln der Anfangszeit ist ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und des Vertrauens geworden, mit dem sie gemeinsam durchs Leben gehen. &#8230;</p>
<p>Auch Regisseur Woody Allen hat einen neuen Film «You Will Meet A Tall Dark Stranger» vorgestellt und sprach gleichzeitig auch übers Älterwerden. Das Älterwerden sei ein miserabler Deal. «Es gibt da keinen einzigen Vorteil», stellte der ansonsten gut gelaunte 74-jährige Regisseur am Samstag bei den Filmfestspielen in Cannes klar: «Der Rücken schmerzt und die Verdauung wird schlecht.»</p>
<p>Um den Tod, die Angst davor, kaputte Beziehungen und die Suche nach dem Sinn im Leben geht es in Allens neuem Film mit Stars wie Antonio Banderas und Naomi Watts. Die Hautpakteure bemühen sich zwar, das Leben auszukosten und dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.  Doch sie gehen sehr unterschiedliche Wege: Alfie (Anthony Hopkins) verlässt seine Ehefrau und heiratet die junge Charmaine, eine junge attraktive Blondine. Seine Ex-Frau Helena (Gemma Jones) setzt dagegen auf die Weisheit einer Wahrsagerin und den Glauben, nach dem Tod wiedergeboren zu werden.</p>
<p>&#8220;Sie können sich nicht vorstellen, wie frustrierend das ist: Ich habe mit so tollen Frauen wie Scarlett Johansson gedreht &#8211; und die anderen Männer kriegen sie ab&#8221;, klagte der New Yorker schmunzelnd. &#8220;Vor allem, wenn die Leute am Set dann sagen «Ach der alte Mann dahinten, das ist bloss der Regisseur!»&#8221;</p>
<p><object width="600" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k-tNbSagb5I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k-tNbSagb5I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="355"></embed></object></p>
<p>Kinostart in Deutschland: 02.12.2010</p>
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